Italien – das Stiefelland im Süden Europas – ist gerade bei Deutschen ein beliebtes Reiseziel. Das Land lockt besonders durch seine kulinarischen Spezialitäten, abwechslungsreichen Landschaften und temperamentvollen Einwohner zahlreiche Touristen an. Auch die leidenschaftliche Sprache der Italiener fasziniert viele Reisende. Hier gilt die alt bewährte Regel: learning by doing. Eine Sprache lässt sich am besten im jeweiligen Land erlernen – ganz gleich ob Sprachaufenthalt in Rom oder Lastminute nach Sizilien reisen.
Sizilien ist sowohl die größte Insel Italiens – im Südwesten vor der Stiefelspitze – als auch im gesamten Mittelmeer. Zu den landschaftlichen Attraktionen gehören die zahlreichen vorgelagerten Inseln, darunter die Liparischen oder auch Äolischen Inseln nördlich von Sizilien. Zu dieser Inselgruppe zählt auch Stromboli, auf der sich der gleichnamige, aktive Vulkan befindet. Auf Sizilien selbst erhebt sich mit über 3.300 Metern der höchste und gleichzeitig aktivste Vulkan in ganz Europa, der Ätna. Trotz seiner ständigen Aktivität – der letzte Ausbruch ereignete sich im Februar 2013 – ist es möglich, mit einer Seilbahn und geländefähigen Bussen bis auf 3.000 Meter zu gelangen. Auch eine Umrundung mit der Eisenbahn wird für Touristen angeboten.
Im Südosten der Insel befinden sich die spätbarocken Städte des Val di Noto. Die UNESCO entschied sich im Jahr 2002 dazu, die acht Städte aufgrund ihrer überschwänglichen barocken Baukunst und Architektur zum UNESCO-Welterbe zu ernennen.
Im Norden von Sizilien liegt das kulturelle und politische Herzstück der Insel und gleichzeitig Italiens fünftgrößte Stadt Palermo. Mit seinen zahlreichen Kirchen, Palästen, Museen und Parkanlagen ist Palermo einer der Höhepunkte für Besucher Siziliens. Besonders hier lassen sich die Spuren der für Sizilien typischen normannisch-arabisch-byzantinischen Kunst nachverfolgen. Ein weiteres Highlight von Palermo: Das Taxi kann hier durchaus auch mal ein Pferd mit Anhänger sein.
Für Sprachreisende hält Sizilien noch einen weiteren Anreiz bereit: Sizilianisch. Obwohl dies keine Amtssprache ist und auch im öffentlichen Gebrauch so gut wie keine Rolle spielt, wird sie doch von rund fünf Millionen Menschen vor allem im familiären Kreis gesprochen. Dem Italienischen verwandt, verfügt Sizilianisch darüber hinaus unter anderem über arabische und griechische Einflüsse sowie mehr als zehn eigene Dialekte.












